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"DenkMal" - Ein Projekt für Demokratie und Toleranz und zur Unterstützung bei der Aufklärung gegen Rassismus und Antisemitismus
Projektlaufzeit: 01.03.2007- 31.12.2007 Situation und Hintergründe vor Ort: Nach einem dreijährigen Projekt gegenrechtsextremismus beim Bundesprogramm "ENTIMON" und verschiedenen Integrations- und Geschichtsprojekten bei "CIVITAS" konnten erste Erfolge in der Arbeit mit, als auch gegen rechtsorientierte Jugendgruppierungen verzeichnet werden. Nach Beendigung dieser Bundesförderungen bestand nach wie vor in der Region der Bedarf an Programmen zur Sensibilisierung von unentschlossenen oder bereits rechtsgerichteten Jugendlichen. Im Jugendtreff der Kulturfabrik, Anlaufpunkt für Jugendliche der Region, prallten verschiedenste Orientierungen aufeinander. Heranwachsende Jugendliche wurden bei zwanglosen Begegnungen mit rechtsorientierten und demokratiefeindlichen Gesinnungen konfrontiert. Die Folgen waren u.a. diffuse Anschauungen zu den in Deutschland lebenden Ausländern und Migranten, über Demokratieverständnis und die Verharmlosung bzw. Propangandierung des Antisemitismus. Rechtsextremismus beschreibt ein weites Feld, dass aus Organisationen und strukturen, aber auch aus kulturellen Erscheinungsformen wie Musik, Mode oder Symbolik besteht. Auf lokaler Ebene greifen Rechtsextreme bewusst soziale Problemlagen auf, die sie auf ihre Art und Weise interpretieren und weiter verbreiten. Diese Propaganda stößt zunehmend auf offene Ohren und spricht offensichtlich Jugendliche in Krisensituationen an. Ziele: Das Hauptziel war die Sensibilisierung vor allem der jugendlichen Mittel- und Berufsschüler für die Gefahren, die sich aus der Problematik des Rechtsextremismus ergeben und das Aufzeigen und Praktizieren echter demokratischer Alternativen bis hin zur Vermittlung des entsprechenden Rüstzeugs, um in Diskussionen mit rechtsorientierten Jugendlichen und Demagogen nicht deren Propaganda widerstandslos ausgeliefert zu sein. Ein weiteres Ziel war es, für die Jugendlichen selbst wichtige hinterlegte Erfahrungen zu schaffen, die ihnen später weiterhelfen sollen und sie auch zu Multiplikatoren für Mitschüler und Freunde machen.
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